Ein Reiseblog kann gratis sein oder im Jahr 2.000 € kosten — je nachdem, was du brauchst. Hier ist der ehrliche Überblick aller Posten, mit konkreten Preisen, kostenlosen Alternativen und was wirklich Sinn macht für Anfänger.
Reicht völlig für die ersten 6–12 Monate.
Passt für ernsthafte Hobby-Blogger.
Wenn der Blog Geld verdient, refinanziert sich das.
Eine eigene Domain (z.B. dein-blog.de) kostet je nach Endung 10–20 € pro Jahr.
.de liegt bei ca. 12 €/Jahr, .com bei ca. 15 €/Jahr,
.travel oder .blog bei 30–60 €/Jahr.
Brauche ich eine eigene Domain? Nein, nicht zwingend zum Start. Du kannst
erstmal die kostenlose Notova-URL site.notova.de/dein-name nutzen und später
wechseln. Aber für eine seriöse Marken-Wirkung ist eine eigene Domain langfristig sinnvoll.
Anbieter-Tipps: United-Domains, Domain.de, Strato — alle ähnlich. Wichtig: Wer auch immer dir eine Domain für 1 € im ersten Jahr verkauft — der zweite Jahr kostet meist 30 €+.
Drei Optionen:
Plattformen wie Notova Creator hosten deinen Blog kostenlos in einem Free-Plan. Du bekommst Editor, Newsletter, Analytics — eingeschränkt aber funktional. Eigene Domain gibt es ab dem Creator-Plan.
WordPress.com bietet gehostete Setups ab ca. 8 €/Monat, mit Themes, Plugins und Domain. Volle Kontrolle aber ohne Server-Stress.
WordPress + Hosting (z.B. Webgo, All-Inkl, Strato) ab 5 €/Monat. Volle Flexibilität, aber Updates, Backups und Security sind dein Problem. Lohnt sich erst ab 5.000+ Lesern.
Auf Notova: alle Themes inklusive (12 Stück) ab Creator-Plan. Auf WordPress: kostenlose Themes gibt es zuhauf, aber Premium-Themes wie GeneratePress oder Astra Pro kosten 50–80 € einmalig.
Logo: selber bauen mit Canva (kostenlos) oder fertig kaufen über Fiverr (10–50 €).
Bis 500 Abonnenten: kostenlos auf den meisten Plattformen (Notova, Mailchimp, Brevo).
Bis 5.000 Abonnenten: ca. 10–25 €/Monat (Mailchimp, ConvertKit, Brevo).
Bis 25.000 Abonnenten: 50–150 €/Monat. Ab dieser Größe verdient der Newsletter aber meist mehr als er kostet.
Eigene Bilder sind immer am besten. Wenn du eigene Reise-Fotos hast: kostenlos.
Stock-Bibliotheken: Unsplash und Pexels haben hochwertige kostenlose Bilder. Premium-Stock (Shutterstock, Adobe Stock) kostet 30–80 €/Monat — meistens Overkill für Reiseblogs.
Impressum: kostenlos. Generator z.B. von e-Recht24. Pflicht für jeden Blog in Deutschland (§ 5 TMG).
Datenschutzerklärung: kostenlos via Generator. Bei aktivierten Drittparty-Cookies etwas komplexer.
AGB: nur nötig, wenn du eigene Produkte / Dienstleistungen verkaufst (Coachings, Reise-Beratung, eBooks).
Anwalt-Konsultation: einmalig 100–300 € sinnvoll, wenn du kommerziell groß rauskommst.
Komplett optional. Die meisten erfolgreichen Reiseblogger haben nie Werbung geschaltet. Wachstum kommt aus SEO + Social Media + Newsletter.
Wenn du dennoch testen willst: Google Ads ab 100 €/Monat sinnvoll, Facebook/Instagram Ads ab 50 €/Monat. Aber realistisch erst, wenn der Blog schon Konversion zeigt (z.B. Newsletter-Anmeldungen, Affiliate-Klicks).
Ja. Free-Plan auf Notova Creator + kostenlose Tools (Google Analytics, Unsplash, Search Console). Domain und Premium-Theme erst, wenn du Traction zeigst.
Solide Setup: ca. 100–250 € pro Jahr (Domain + Plattform + Newsletter). Profi-Setup mit allen Tools: 1.500–2.500 € pro Jahr — refinanziert sich aber meist.
Plattform für Anfänger: einfacher, schneller, günstiger. WordPress lohnt sich erst bei 5.000+ Lesern und wenn du dich mit Plugins / Updates auskennst. Mehr in unserem Plattform-Vergleich.
Hobby-Blog mit gelegentlichen Affiliate-Einnahmen unter 410 € im Jahr: nein. Sobald du regelmäßig Geld verdienst (Affiliate, Kooperationen, Werbung): ja, Kleingewerbe reicht meistens. Frag deinen Steuerberater.
Realistisch: nach 12–24 Monaten konsequenter Arbeit. Mehr in unserem Guide Mit dem Reiseblog Geld verdienen.
Mit Notova startest du gratis. Eigene Domain, Themes und Pro-Tools kommen erst, wenn dein Blog Traktion zeigt.
Kostenlos starten