Kosten-Check

Reiseblog-Kosten 2026: Was kostet ein Reiseblog wirklich?

Ein Reiseblog kann gratis sein oder im Jahr 2.000 € kosten — je nachdem, was du brauchst. Hier ist der ehrliche Überblick aller Posten, mit konkreten Preisen, kostenlosen Alternativen und was wirklich Sinn macht für Anfänger.

9 Min. Lesezeit Aktualisiert April 2026 8 Posten

Schnell-Antwort: 3 typische Setups

Hobby / Einstieg
0 € / Monat
  • Kostenlose Notova-URL (site.notova.de/dein-name)
  • Kostenlose Plattform mit Editor
  • Newsletter (limitiert)
  • Basis-Analytics

Reicht völlig für die ersten 6–12 Monate.

Solide / Creator
~10 € / Monat
  • Eigene Domain (15 €/Jahr)
  • Creator-Plan: eigenes Branding, Themes, Newsletter
  • Stock-Fotos (gelegentlich)
  • SEO-Tool (kostenlos: Google Search Console)

Passt für ernsthafte Hobby-Blogger.

Profi / Pro
50–200 € / Monat
  • Eigene Domain + ggf. WordPress-Hosting
  • Pro-Plan / Custom-Setup
  • Newsletter-Tool (ConvertKit / Mailchimp)
  • SEO-Tool (Ahrefs / Sistrix)
  • Stock-Fotos & Tools-Abos

Wenn der Blog Geld verdient, refinanziert sich das.

1. Domain (10–20 €/Jahr)

Eine eigene Domain (z.B. dein-blog.de) kostet je nach Endung 10–20 € pro Jahr. .de liegt bei ca. 12 €/Jahr, .com bei ca. 15 €/Jahr, .travel oder .blog bei 30–60 €/Jahr.

Brauche ich eine eigene Domain? Nein, nicht zwingend zum Start. Du kannst erstmal die kostenlose Notova-URL site.notova.de/dein-name nutzen und später wechseln. Aber für eine seriöse Marken-Wirkung ist eine eigene Domain langfristig sinnvoll.

Anbieter-Tipps: United-Domains, Domain.de, Strato — alle ähnlich. Wichtig: Wer auch immer dir eine Domain für 1 € im ersten Jahr verkauft — der zweite Jahr kostet meist 30 €+.

2. Hosting / Plattform (0–250 €/Jahr)

Drei Optionen:

Variante A: Kostenlose Plattform (0 €)

Plattformen wie Notova Creator hosten deinen Blog kostenlos in einem Free-Plan. Du bekommst Editor, Newsletter, Analytics — eingeschränkt aber funktional. Eigene Domain gibt es ab dem Creator-Plan.

Variante B: WordPress.com Premium (~10 €/Monat)

WordPress.com bietet gehostete Setups ab ca. 8 €/Monat, mit Themes, Plugins und Domain. Volle Kontrolle aber ohne Server-Stress.

Variante C: Self-Hosted WordPress (~5–25 €/Monat)

WordPress + Hosting (z.B. Webgo, All-Inkl, Strato) ab 5 €/Monat. Volle Flexibilität, aber Updates, Backups und Security sind dein Problem. Lohnt sich erst ab 5.000+ Lesern.

3. Theme & Design (0–80 €)

Auf Notova: alle Themes inklusive (12 Stück) ab Creator-Plan. Auf WordPress: kostenlose Themes gibt es zuhauf, aber Premium-Themes wie GeneratePress oder Astra Pro kosten 50–80 € einmalig.

Logo: selber bauen mit Canva (kostenlos) oder fertig kaufen über Fiverr (10–50 €).

4. E-Mail / Newsletter (0–300 €/Jahr)

Bis 500 Abonnenten: kostenlos auf den meisten Plattformen (Notova, Mailchimp, Brevo).

Bis 5.000 Abonnenten: ca. 10–25 €/Monat (Mailchimp, ConvertKit, Brevo).

Bis 25.000 Abonnenten: 50–150 €/Monat. Ab dieser Größe verdient der Newsletter aber meist mehr als er kostet.

5. SEO & Analytics-Tools (0–200 €/Jahr)

  • Google Search Console: kostenlos. Pflicht-Tool. Zeigt dir, für welche Keywords du rankst.
  • Google Analytics: kostenlos. Detaillierte Besucher-Analyse.
  • Sistrix Smart: kostenlos für 1 Domain, sehr gut für deutschen Markt.
  • Ahrefs / Semrush: 100–250 €/Monat. Erst ab Profi-Niveau sinnvoll.
  • UbersuggestLite: 30 €/Monat. Günstige Alternative.

6. Bilder / Stock-Fotos (0–80 €/Jahr)

Eigene Bilder sind immer am besten. Wenn du eigene Reise-Fotos hast: kostenlos.

Stock-Bibliotheken: Unsplash und Pexels haben hochwertige kostenlose Bilder. Premium-Stock (Shutterstock, Adobe Stock) kostet 30–80 €/Monat — meistens Overkill für Reiseblogs.

7. Rechtliches

Impressum: kostenlos. Generator z.B. von e-Recht24. Pflicht für jeden Blog in Deutschland (§ 5 TMG).

Datenschutzerklärung: kostenlos via Generator. Bei aktivierten Drittparty-Cookies etwas komplexer.

AGB: nur nötig, wenn du eigene Produkte / Dienstleistungen verkaufst (Coachings, Reise-Beratung, eBooks).

Anwalt-Konsultation: einmalig 100–300 € sinnvoll, wenn du kommerziell groß rauskommst.

8. Marketing / Werbung (optional)

Komplett optional. Die meisten erfolgreichen Reiseblogger haben nie Werbung geschaltet. Wachstum kommt aus SEO + Social Media + Newsletter.

Wenn du dennoch testen willst: Google Ads ab 100 €/Monat sinnvoll, Facebook/Instagram Ads ab 50 €/Monat. Aber realistisch erst, wenn der Blog schon Konversion zeigt (z.B. Newsletter-Anmeldungen, Affiliate-Klicks).

5 Spar-Tipps

  1. Starte kostenlos. Der Free-Plan auf Notova deckt die ersten 12 Monate komplett ab. Erst wenn du Traction hast, in eine Domain investieren.
  2. Eine Domain reicht. Vermeide es, dir 5 ähnliche Domains zu sichern „falls jemand sie wegschnappt". Wenn ein Konkurrent sie nimmt, hast du sowieso ein Branding-Problem.
  3. Newsletter-Tool später. Bis 500 Subscriber kostenlose Tools nutzen, dann erst upgraden.
  4. SEO-Tools erst bei Bedarf. Google Search Console + Analytics reichen im ersten Jahr.
  5. Eigene Fotos. Investiere lieber in eine gute Kamera als monatlich in Stock-Fotos.

Häufige Fragen

Kann man einen Reiseblog komplett kostenlos starten?

Ja. Free-Plan auf Notova Creator + kostenlose Tools (Google Analytics, Unsplash, Search Console). Domain und Premium-Theme erst, wenn du Traction zeigst.

Wie viel kostet ein professioneller Reiseblog im Jahr?

Solide Setup: ca. 100–250 € pro Jahr (Domain + Plattform + Newsletter). Profi-Setup mit allen Tools: 1.500–2.500 € pro Jahr — refinanziert sich aber meist.

Lohnt sich WordPress oder eine fertige Plattform?

Plattform für Anfänger: einfacher, schneller, günstiger. WordPress lohnt sich erst bei 5.000+ Lesern und wenn du dich mit Plugins / Updates auskennst. Mehr in unserem Plattform-Vergleich.

Brauche ich ein Gewerbe für meinen Reiseblog?

Hobby-Blog mit gelegentlichen Affiliate-Einnahmen unter 410 € im Jahr: nein. Sobald du regelmäßig Geld verdienst (Affiliate, Kooperationen, Werbung): ja, Kleingewerbe reicht meistens. Frag deinen Steuerberater.

Wann verdient ein Reiseblog mehr als er kostet?

Realistisch: nach 12–24 Monaten konsequenter Arbeit. Mehr in unserem Guide Mit dem Reiseblog Geld verdienen.

Kostenlos loslegen — keine Versteckten Kosten

Mit Notova startest du gratis. Eigene Domain, Themes und Pro-Tools kommen erst, wenn dein Blog Traktion zeigt.

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