Der Name deines Reiseblogs ist deine Marke. Hier findest du 50 sofort verwendbare
Namens-Beispiele, sortiert nach Stil — plus eine 6-Schritte-Methode, mit der du in
30 Minuten deinen eigenen Wunschnamen findest.
8 Min. Lesezeit Aktualisiert April 2026 50 Beispiele
Dein Name macht den ersten Eindruck — auf Google, in Social-Media, im Newsletter.
Ein einprägsamer Name bleibt im Kopf, ein nichtssagender wird vergessen. Plus:
Die Domain, der Instagram-Handle, das
Logo — alles hängt am Namen. Ein nachträglicher Wechsel kostet
SEO-Rankings, Follower und Vertrauen.
Faustregel: Kurz (2–3 Silben), aussprechbar, leicht zu schreiben,
inhaltlich verbunden mit „Reise" — und mit verfügbarer .de- oder .com-Domain.
Die 6-Schritte-Methode für deinen Reiseblog-Namen
Schritt 1: Definiere deine Nische
Bevor du Namen suchst, definiere worüber du schreibst. Backpacker-Asien-Tipps
braucht einen anderen Namen als Luxus-Roadtrips Europa. Klar definierte
Nische → klar definierter Name. Hier findest du die
Nischen-Findungs-Anleitung.
Schritt 2: Brainstorm 30+ Ideen
Setz dir 20 Minuten und schreib alles auf, was dir einfällt. Keine Bewertung. Mische:
Persönliches: dein Vorname, dein Hashtag, dein Spitzname…
Orte: Lieblings-Region oder Region die du abdeckst
Schritt 3: Top-5-Auswahl
Streiche alles, das nicht zu deiner Persönlichkeit passt. Die Top-5 sollten gefühlsmäßig
stimmen — nicht nur rational. Wenn du den Namen nicht laut aussprechen willst, ist er falsch.
Schritt 4: Domain & Handle prüfen
Check für jeden der Top-5: name.de, name.com, plus
instagram.com/name, tiktok.com/@name verfügbar? Tools dazu
weiter unten. Wenn 3 von 4 frei sind: gut. Wenn alles weg: anderer Name.
Schritt 5: Aussprache-Test
Sag den Namen 5 Mal laut. Schreib ihn aus dem Gedächtnis auf. Sag ihn deinem Partner /
deiner Mutter / einem Freund am Telefon — wenn sie ihn richtig schreiben, ist er gut.
Wenn du buchstabieren musst → roter Flag.
Schritt 6: 24h Wartezeit
Schlaf eine Nacht drüber. Manche Namen wirken am Abend genial und sind am Morgen blass.
Erst dann Domain registrieren — vermeidet 200 € Nicht-mehr-bereuen-aber-nicht-mehr-loswerden-Domains.
Du hast deinen Namen schon?
Dann starte deinen Blog in 5 Minuten — kostenlos, ohne Technik-Wissen.
Hinweis: Die Beispiele sind Inspiration —
vermutlich sind manche Domains belegt. Variiere oder kombiniere für deinen einzigartigen Namen.
Final-Check: Ist dein Name gut?
Beantworte alle 7 Fragen mit „Ja", dann ist der Name keeperreif:
Kurz (2–3 Silben, max. 15 Zeichen)
Aussprechbar — auch von Nicht-Muttersprachlern
Eindeutig schreibbar (kein Buchstabieren nötig)
Inhaltlich Reise-bezogen ODER bewusst neutral
.de oder .com Domain frei
Instagram + TikTok Handle frei
Markenrecherche bei DPMA: nicht geschützt
7 typische Fehler beim Namen finden
Zu lang: „Sarahs-Reiseblog-mit-Tipps-für-Asien-Backpacker" — niemand merkt sich das.
Zu speziell: „Asien-Backpacker-2025" lockst dich auf eine Nische ein, der du in 3 Jahren entwachsen bist.
Trends folgen: „Wanderlust-…" gibt es 1.000-fach. Lieber etwas Eigenes.
Bindestriche: „mein-reise-blog.de" wirkt unprofessionell und ist schwer mündlich weiterzugeben.
Zahlen: „Reise2026" altert schlecht (in 2027 wirkt es veraltet).
Englisch ohne Grund: „Travel Inspirations" für deutsches Publikum — passt selten.
Ohne Domain-Check: Wunschname gefunden, Domain weg → Frust.
Tools für Namens-Findung
Domain-Check: United-Domains, Domain.de — alle Endungen auf einmal prüfen.
Namensgenerator: NameStation, NameMesh — gibt Vorschläge basierend auf Keywords.
Markenrecherche:DPMA-Register — kostenlose Markenprüfung in Deutschland.
Social-Handle-Check: Namechk, KnowEm — prüft den gleichen Handle auf 30+ Plattformen.
Aussprache-Test: Schick den Namen per WhatsApp an 3 Freunde, lass sie ihn vorlesen.
Häufige Fragen
Wie finde ich einen guten Reiseblog-Namen?
Definiere zuerst deine Nische und Zielgruppe, brainstorme 30+ Ideen, prüfe Domain-Verfügbarkeit,
teste den Namen laut, sichere Social-Media-Handles und schlafe eine Nacht drüber. Ein guter Name
ist kurz, einprägsam, aussprechbar und hat eine freie .de- oder .com-Domain.
Sollte mein Name meinen Vornamen enthalten?
Wenn du dich als Person positionieren willst, ja. Wenn du den Blog später als Marke aufbauen
oder verkaufen willst, lieber einen unabhängigen Namen.
Muss ich den Namen rechtlich schützen lassen?
Für einen Hobby-Blog nicht nötig. Für kommerzielle Nutzung: vorab DPMA-Markenrecherche machen
um Abmahnungen zu vermeiden.
Was, wenn die .de-Domain weg ist?
Greife zu .com, .blog oder .travel. Vermeide Bindestriche/Zahlen — sie schwächen die Markenbildung.
Kann ich den Namen später ändern?
Technisch ja, aber es kostet SEO-Rankings + Follower + Markenbekanntheit. Lieber zwei Tage länger
nachdenken.