Was ist ein Reiseblog?
Ein Reiseblog ist eine Website, auf der du deine Reiseerfahrungen teilst — von Hotelempfehlungen über Routenvorschläge bis zu persönlichen Geschichten. Im Gegensatz zu Social-Media-Posts sind Blogbeiträge langlebiger: Sie werden von Google indexiert und können über Jahre hinweg Leser anziehen.
Reiseblogs gibt es in vielen Formen: klassische Reiseberichte, Hotelbewertungen, Reisetipps für bestimmte Regionen, Budget-Reise-Guides oder Luxusreise-Empfehlungen. Was alle gemeinsam haben: Sie bieten authentische Erfahrungen aus erster Hand — etwas, das kein Reiseführer-Verlag ersetzen kann.
Schritt 1: Deine Nische finden
Der häufigste Fehler beim Reiseblog-Start: über alles und jeden schreiben. Ein Blog über „Reisen" ist zu breit — du konkurrierst mit Millionen anderer Seiten. Stattdessen: Finde deine Nische.
Beliebte Nischen für Reiseblogs
- Regionale Expertise — z.B. Südostasien, Skandinavien, Balkan, Mittelmeerinseln
- Reiseart — Backpacking, Familienurlaub, Luxusreisen, Vanlife, Solo-Reisen
- Themenblogs — Wanderungen, Tauchspots, Street Food, Architektur, Fotografie
- Budget-Fokus — günstig reisen, Flugdeals, kostenlose Aktivitäten
- Slow Travel — länger an einem Ort bleiben, Digital Nomad Lifestyle
So findest du deine Nische
Stelle dir drei Fragen:
- Worüber kann ich stundenlang reden? — Deine Leidenschaft hält dich motiviert, auch wenn die Leserzahlen anfangs niedrig sind.
- Was fragen mich Freunde immer wieder? — Wenn dich alle nach Hoteltipps für Kreta fragen, hast du offensichtlich Expertise.
- Gibt es eine Lücke? — Suche auf Google nach deinem Thema. Wenn die Ergebnisse dünn oder veraltet sind, hast du eine Chance.
Schritt 2: Name und Domain wählen
Dein Blogname ist deine Marke. Er sollte einprägsam, leicht zu buchstabieren und möglichst auch als Domain verfügbar sein.
Tipps für einen guten Blognamen
- Kurz und merkbar — maximal 2–3 Wörter, leicht auszusprechen
- Reisebezug erkennbar — aber nicht zu generisch („Reiseblog von Max" sagt nichts)
- Einzigartig — prüfe, ob der Name auf Instagram, TikTok und als Domain frei ist
- Zeitlos — vermeide Jahreszahlen oder Trends, die veralten
Domain-Optionen
Für die Domain hast du mehrere Möglichkeiten:
- Kostenlose Plattform-URL — z.B.
site.notova.de/deinname(bei Notova) oderdeinname.wordpress.com(bei WordPress.com). Kostet nichts, perfekt zum Starten. - Eigene Domain — z.B.
meinreiseblog.de(ca. 10–15 € pro Jahr). Wirkt professioneller und ist besser für SEO.
Schritt 3: Die richtige Plattform wählen
Die Plattformwahl ist eine der wichtigsten Entscheidungen. Hier ein ehrlicher Vergleich der beliebtesten Optionen für Reiseblogger:
| Notova Creator | WordPress (.org) | Wix | Jimdo | |
|---|---|---|---|---|
| Einrichtungszeit | 5 Minuten | 1–3 Stunden | 30 Minuten | 30 Minuten |
| Kosten (Start) | 0 € | 3–10 €/Monat | 0 € (mit Werbung) | 0 € (mit Werbung) |
| Technik-Wissen nötig | Nein | Ja (Hosting, Plugins) | Nein | Nein |
| Reise-spezifische Features | Ja (Hotels, Karten, etc.) | Via Plugins | Nein | Nein |
| Newsletter integriert | Ja (Pro) | Nein (Extra-Tool nötig) | Nein | Nein |
| Eingebaute Leser-Community | Ja (Discover-Feed) | Nein | Nein | Nein |
| Eigene Domain möglich | Ja (Creator-Plan) | Ja (immer) | Ja (Premium) | Ja (Premium) |
| Flexibilität / Plugins | Mittel | Sehr hoch | Mittel | Niedrig |
| Werbung im Free-Plan | Keine | Keine | Ja | Ja |
Unsere Einschätzung
- Für Einsteiger ohne Technik-Wissen: Notova Creator — in 5 Minuten online, keine versteckten Kosten, reisespezifische Features, automatische Sichtbarkeit im Discover-Feed.
- Für technikaffine Blogger mit maximaler Kontrolle: WordPress.org mit eigenem Hosting — die flexibelste Lösung, aber auch die wartungsintensivste.
- Für generische Websites mit Blog-Funktion: Wix oder Jimdo — gut als Website-Builder, aber nicht speziell für Blogger optimiert.
Schritt 4: Blog einrichten
Sobald du dich für eine Plattform entschieden hast, geht's ans Einrichten. Am Beispiel von Notova Creator dauert das keine 5 Minuten:
- Account erstellen — E-Mail-Adresse eingeben, Passwort wählen. Keine Kreditkarte nötig.
- URL-Slug wählen — z.B.
maxreist. Dein Blog läuft dann untersite.notova.de/maxreist. - Profil ausfüllen — Name, Profilbild und eine kurze Bio hochladen. Das erscheint auf deiner Blog-Startseite.
- Design anpassen — Farben, Schrift und Logo wählen (ab Creator-Plan: komplett eigenes Branding).
- Fertig — Dein Blog ist live. Du kannst sofort deinen ersten Beitrag schreiben.
Schritt 5: Deinen ersten Beitrag schreiben
Der wichtigste Schritt: Anfangen. Dein erster Beitrag muss nicht perfekt sein — er muss nur existieren. Hier sind bewährte Formate für den Einstieg:
Bewährte Formate für Reiseblog-Beiträge
- Reisebericht — „3 Tage in Lissabon: Meine Route, Tipps und Highlights"
- Hotel-Review — „Hotel XY in Barcelona: Ehrliche Bewertung nach 5 Nächten"
- Praktischer Guide — „Bali für Anfänger: Kosten, Route und was du wissen musst"
- Listicle — „10 Geheimtipps für Kreta, die nicht im Reiseführer stehen"
- Packliste / Ausrüstung — „Meine Packliste für 2 Wochen Backpacking in Thailand"
Tipps für gute Reise-Beiträge
- Schreibe, wie du sprichst — authentisch und persönlich, nicht wie ein Reiseführer.
- Nutze eigene Fotos — selbst Smartphone-Bilder sind besser als Stockfotos. Bilder machen Beiträge lebendig.
- Sei konkret und nützlich — „Das Frühstück kostet 12 €" ist hilfreicher als „Das Frühstück war gut".
- Strukturiere mit Zwischenüberschriften — Leser scannen Beiträge. H2- und H3-Überschriften helfen ihnen, schnell zu finden, was sie suchen.
- Mindestens 1.000 Wörter — kürzere Beiträge haben es schwer, bei Google zu ranken. 1.500–2.500 Wörter sind ideal.
Schritt 6: Leser für deinen Reiseblog finden
Der beste Blog nützt nichts, wenn ihn niemand liest. Hier sind die wirksamsten Strategien, um Leser auf deinen Reiseblog zu bringen:
1. SEO — Von Google gefunden werden
Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist der wichtigste Kanal für langfristigen Traffic. Google schickt dir Leser, während du schläfst — wenn deine Beiträge für die richtigen Keywords ranken.
- Keyword-Recherche: Finde heraus, wonach Leute suchen (z.B. „beste Hotels auf Kreta", „Bali Kosten pro Tag").
- Title & Meta-Description: Schreibe klickstarke Titel und Beschreibungen für Google.
- Interne Verlinkung: Verlinke verwandte Beiträge untereinander — das hilft Google UND deinen Lesern.
2. Social Media — Reichweite aufbauen
Instagram und Pinterest sind die besten Kanäle für Reiseblogger. TikTok wächst schnell. Poste regelmäßig und verlinke auf deine Blog-Beiträge.
3. Newsletter — Deine eigene Leserschaft
Eine E-Mail-Liste ist Gold wert. Im Gegensatz zu Social-Media-Followern gehört dir die Liste — kein Algorithmus entscheidet, wer deine Inhalte sieht.
4. Discover-Feed — Automatische Sichtbarkeit
Bei Notova erscheinen deine Beiträge automatisch im öffentlichen Discover-Feed auf notova.de — dort entdecken tausende Reisebegeisterte neue Blogs, ohne dass du dafür werben musst.
Schritt 7: Mit dem Reiseblog Geld verdienen
Ja, mit einem Reiseblog kann man Geld verdienen. Nein, es passiert nicht über Nacht. Realistisch: Die meisten Blogger brauchen 6–12 Monate, bis die ersten Einnahmen fließen.
Die häufigsten Einnahmequellen
- Affiliate-Marketing — Du empfiehlst Hotels, Ausrüstung oder Touren und bekommst eine Provision für jeden Verkauf. Beliebt: Booking.com, Amazon, GetYourGuide.
- Gesponserte Beiträge — Hotels oder Tourismusbüros bezahlen dich für einen Beitrag über ihr Angebot. Ab ca. 1.000 monatlichen Lesern realistisch.
- Display-Werbung — Google AdSense oder Mediavine (ab 50.000 Seitenaufrufen/Monat). Passives Einkommen, aber du brauchst viel Traffic.
- Eigene Produkte — E-Books, Reiserouten-PDFs, Presets für Foto-Bearbeitung. Hohe Marge, aber aufwendig zu erstellen.
- Pressetrips & Kooperationen — Kostenlose Reisen im Austausch für Berichterstattung. Ab einem gewissen Bekanntheitsgrad üblich.
Häufige Fehler beim Reiseblog-Start
Häufig gestellte Fragen
Was kostet es, einen Reiseblog zu erstellen?
Bei Notova Creator ist der Free-Plan dauerhaft kostenlos — mit unbegrenzten Posts, kostenloser Notova-URL und Discover-Feed. WordPress.org braucht Hosting (ca. 3–5 €/Monat) und eine Domain (ca. 10–15 €/Jahr). Wix und Jimdo sind kostenlos, blenden aber Werbung ein.
Welche Plattform ist die beste für einen Reiseblog?
Für Einsteiger ohne Technik-Wissen: Notova Creator (5 Minuten Setup, reisespezifische Features). Für maximale Kontrolle: WordPress.org mit eigenem Hosting. Für generische Websites mit Blog: Wix oder Jimdo.
Kann man mit einem Reiseblog Geld verdienen?
Ja — über Affiliate-Links, gesponserte Beiträge, Display-Werbung und eigene Produkte. Realistisch dauert es 6–12 Monate bis zu den ersten Einnahmen. Mehr dazu in unserem Monetarisierungs-Guide.
Brauche ich Programmierkenntnisse?
Nein. Notova Creator, Wix und Jimdo arbeiten mit visuellen Editoren. Bei WordPress ist Grundwissen hilfreich, aber mit einem fertigen Theme kommst du auch ohne Code aus.
Wie oft sollte ich neue Beiträge veröffentlichen?
Qualität schlägt Quantität. 2–4 hochwertige Beiträge pro Monat sind besser als tägliche kurze Posts. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Frequenz — Google und Leser belohnen Konsistenz.
Wie lange dauert es, bis mein Blog Leser hat?
Die ersten organischen Besucher über Google kommen nach 2–4 Monaten. Nennenswerter Traffic (500+ Besucher/Monat) dauert in der Regel 6–12 Monate. Bei Notova bekommst du durch den Discover-Feed schon früher erste Leser.
Bereit, deinen Reiseblog zu erstellen?
Starte jetzt kostenlos mit Notova Creator. Kein Hosting, keine Technik, kein Risiko. In 5 Minuten online — mit Block-Editor, kostenloser Notova-URL und automatischer Sichtbarkeit im Discover-Feed.
